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Immer am 1. Advent wird fast nebenbei gesagt, dass wir damit ein neues Kirchenjahr beginnen. Doch einige haken nach und fragen: Warum?  Nach dem Kalender beginnt das neue Jahr doch stets am 1. Januar! Das ist wahr! Aber die Uhren für die Kirche gehen anders als die Uhren dieser Welt.

 

Seit dem 7. Jahrhundert beginnt in der Kirche das neue Jahr wenn die „Ankunft des Herrn“ verkündet wird. Denn es heißt: „Als die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn.“ Das galt als die neue Zeitansage. Daran haben sich Christen orientiert.  Zuvor jedoch gab es andere Tage. Der 25. März war Jahresbeginn, das Fest der Verkündigung der Geburt Jesus an Maria. Oder, wie bis heute in der Ostkirche, der 6. Januar –das Fest der Erscheinung des Herrn- als ältestes Weihnachtsfest der Christenheit. Das christliche Zeitverständnis ist auf Hoffnung und gläubige Zuversicht ausgerichtet, auf Frieden und Fülle des Lebens. Die weltliche Zeitrechnung lief für die frühen Christen nur ins Leere..! 

Im Vertrauen auf Gottes Wirken, sah der Prophet Jesaja in einer Vision die Zeit des Heils anbrechen durch die Geburt eines Davidspross. Er würde für „Recht und Gerechtigkeit“ im Land sorgen. Jesus kam und er verkündete das Reich Gottes. Er hat die Botschaft gelebt und verkündet:  Jahwe ist unsere Gerechtigkeit. Die Lesung sagt: „Gerechtigkeit ist sein Name. 

Gottes Uhren gehen anders als die unseren. Gottes Reich ist im Werden, es wächst wie ein kleines Senfkorn. Es wächst, bis Christus, der Menschensohn mit Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen wird. Die Vorboten sind große Zeichen. Die Kräfte des Himmels werden erschüttert. Völker werden bestürzt und ratlos sein. Wann wird es sein? Zur welcher Zeit? Wir wissen es nicht, doch es ist jederzeit möglich. 

Auf keinen Fall sollen wir uns  aber verrückt machen lassen und die Fassung verlieren. Nein! Es heißt vielmehr ermutigend: Richtet euch auf, lasst die Köpfe nicht sinken, erhebt euer Haupt, denn es gibt Zuversicht: Eure Rettung  ist nahe!  Jesus droht uns nicht! Er will wirklich nicht, dass wir vor Angst den Verstand verlieren. Wir sollen diese Botschaft eher als Mahnung verstehen bereit zu sein – zu wachen und zu beten! 

Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde. Heute wird getan oder vertan, worauf es ankommt, wenn der Herr kommt. Es geht darum, nüchtern und wachsam zu sein. Das genau meint: „Advent - Adventszeit!“ Der Advent wird längst sprachlich übergangen: draußen, sozusagen vor der Kirchentür, gibt nur noch  „Vorweihnachtszeit“. 

Früher dauerte die Adventszeit übrigens so lange wie die Fastenzeit: 6 Wochen! Sie begann mit dem St. Martinstag.  Bei einer leckeren Martinsgans sollte man es sich noch einmal richtig gut gehen lassen. Später wurde diese Zeit verkürzt.  Sie ist und bleibt für die Kirche eine Zeit der Buße, der Umkehr und der persönlichen Besinnung. Einige erinnern sich, dass früher öffentliche Feste und kirchliche Trauungen in der Adventszeit verboten waren. Das ist heute anders. Doch in der Heiligen Messe werden weiterhin violette Gewänder getragen, um den Bußcharakter zu unterstreichen. 

Die Texte der Schrift sprechen im Advent von der Wiederkunft Christi. Unser Herr will nicht nur in „Erinnerung an sein Erstes Kommen in der Krippe“  bedacht werden, sondern sein Ankommen heute, in unser Leben, in unser Herz hinein. Die Adventszeit soll als bewusste neue Zeit angenommen und gestaltet werden! 

Gehen wir getrost in das neue Kirchenjahr 2018 / 2019 hinein. Frohes Neujahr! Es ist frisch und jung und hat nun erst begonnen. Machen wir diese Zeit zu einer besonderen Zeit – in der wir unsnicht um uns selbst drehen,weder spirituell noch durch Konsum und pausenlose Ablenkungen. Arbeiten wir mit am Programm Jesu, am Reich Gottes – denn allein „Gott – Jahwe - ist unsere Gerechtigkeit.  AMEN!          

Ihr Jürgen Zahn

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St. Laurentius: Sonntags, 9:30 Uhr

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