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Die Pfarrnachrichten ab dem 28. August finden Sie nun im Pfarrnachrichten-Archiv.

1.Advent – Lsj. C -       Sakrament der Beichte / Versöhnung        29. November 2015

 

Man war einfach dran, mit seiner Klasse, als Erstkommunionkind und überhaupt. Man ging so lange zur Kommunion, wie man glaubte, dass sich inzwischen nicht allzu viele Sünden angesammelt hatten. Und dann war man wieder DRAN!  „In Demut und Reue bekenne ich meine Sünden…! Viele klagten: Ich beichte immer dasselbe. Bei mir ändert sich nichts…! Als Jugendlicher und junger Erwachsener kam die Sexualität dazu. Von da ab wurde es peinlich! Dann kam die Bußandacht auf. Man ging fortan nicht mehr beichten. Reicht doch! Oder muss man heute noch beichten? Man muss nicht,  man darf, in aller Freiheit.  Mit Zwang geht da gar nichts! Wie oft war die Beichte keine Einladung,  sondern eine Vorladung, wie vor Gericht…!

Dabei geht um die Liebe, um Gottes Liebe zu uns und unsere Liebe zu ihm. Liebe vertreibt die Angst. „Furcht gibt es in der Liebe nicht“, – sagt Paulus!  Und umgekehrt: Angst vertreibt leider auch die Liebe! Liebe Gemeinde! Es hat immer kluge und barmherzige Priester gegeben, aber eben auch kleinliche, ängstliche, solche, die überall  schlimme Verfehlungen sahen. Die Sünden schienen dann oft wichtiger, als die priesterliche Lossprechung.

Die Lossprechung ist das wichtigste in der Beichte: Freispruch und Gottes Zuspruch: Ich liebe dich! Gott hört nie auf uns zu lieben.  Er ist bedingungslose Liebe. Und so kann unser Leben eine Antwort auf seine Liebe sein. Ich will das Gute tun, weil Gott mich liebt. Nicht aus Angst, aus Liebe Dankbarkeit! Ich kann mir Gottes Liebe nicht verdienen. Ein Liebe die man sich erst verdienen muss ist keine Liebe! Die Lossprechung beginnt mit den Worten: Gott ist der barmherzige Vater! Er ist kein Paragrafenhengst!

Aber wie oft wurde Gott benutzt, zur Erziehung. Regeln waren  wichtiger als Freiheit. Rituale wichtiger als Erlösung. Wir hatten Gebote, aber hatten wir auch Liebe! Jesus hat für unsere Sünden am Kreuz bezahlt. „All Sünd hast du getragen, sonst müssten wir verzagen. Seht Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt!“ Möchten wir uns Gottes Liebe schenken lassen. Dann ist die Beichte ein sehr guter Weg, seine Liebe und Barmherzigkeit zu empfangen: „Deine Sünden sind dir vergeben..“    

Der Advent beginnt heute mit einem 1. Licht.  Sünde ist Mangel an Licht und an Liebe! Wir dürfen mit unseren dunklen Seiten vor Gott kommen.  Wir alle wissen, dass wir sie haben, aber wir wollen sie nicht so recht wahrhaben. Sehen wir uns im Licht Gottes. In ihm ist keine Finsternis. Gott ist das Licht und Barmherzigkeit.  Gott sieht uns immer im milden Licht seines Erbarmens! 

In dieser Gewissheit können wir uns neu öffnen. Bereite den Weg des Herrn, ruft Johannes der Täufer.  Es drängt die Menschen sich taufen zu lassen, und ernst zu machen mit der Umkehr, um Liebe und Gerechtigkeit zu leben.  Wenn wir etwas aus Liebe tun, tun wir es gern. Wir sind Kinder Gottes! Gott freut sich, dass es sie in dieser Welt gibt. Er freut sich, wenn wir auf seine Liebe antworten möchten.  Wenn sie möchten, dürfen sie beichten und sich mit neuer Freiheit durch Gott beschenken lassen. Jesus hat den Dienst der Vergebung seiner Kirche anvertraut. Der Priester nimmt stellvertretend für die Kirche das persönliche Bekenntnis  entgegen und spricht im Auftrag der Kirche die Vergebung zu. So gilt, was wir in der Lesung gehört haben:  

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht: er vergibt uns! Wenn wir aber im Licht wandeln, wie ER im Licht ist, haben wir Gemeinschaft untereinander und er macht uns rein von aller Sünde. Ja, Gott liebt die Sünder, aber nicht die Sünde, das sollten wir jedoch eindeutig wissen.

Ich möchte schließen, mit Worten von Papst Franziskus:

Vergessen wir heute die Liebe Gottes nicht, die Liebe Jesu:
Er blickt auf uns, er liebt uns und erwartet uns.
Er ist ganz Herz und Barmherzigkeit
Gehen wir vertrauensvoll zu Jesus,
er vergibt uns immer.

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St. Laurentius: Sonntags, 9:30 Uhr

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